Archiv der Kategorie: Sonar – Tipps und Tricks

Die Steuerungstaste (STRG) in Sonar

Die Strg- (Steuerung-) Taste  ist für Sonar User ein gutes Hilfsmittel, um mittels Shortcuts den Workflow deutlich zu vereinfachen . Die Strg- Taste  in Sonar kann genau wie die Alt- und die Umschaltttaste mit anderen Tasten kombiniert werden ,folgende Shortcuts sind vordefiniert:

-Strg und in der Mischpultansicht das Volumen einer Spur erhöhen erhöht gleichzeitig die Lautstärke aller Spuren .

Natürlich gilt dies auch für die Minderung des Volumens.

-Strg und z : undo  bzw. rückgängig machen

Strg und a : alles aussuchen bzw select all.Erleichtert z.B. das Markieren aller Spuren beim Bouncen .

Strg und Umschaltttaste (Shifttaste) und a : nichts aussuchen bzw select none.

Strg und I : Pro Channel ein- bzw ausblenden

Strg ,Umschalttasteund I : Spurinspektor ein- bzw. ausblenden

Strg und F4 : schwebendes Fenster schliessen

Strg+Rechtspfeiltaste : horizontal vergrössern

Strg und Linkspfeiltaste : horizontal verkleinern

Strg , Umschalttaste und X : Alle Fx und Synths röntgen

Strg und X : Ausschneiden

Strg ,Alt und X : Inhalte ausschneiden

Strg und C : Kopieren

Strg , Alt und C: Inhalte kopieren

Strg und V : Einfügen

Strg ,Alt und V: Inhalte einfügen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zukunftssicheres Backup von Projekten mit Sonar

Es ist nicht möglich, total zukunftssichere Backups zu erstellen, aber du kannst dem sehr Nahe kommen. Die Idee ist, sämtliche individuellen Audio Files so zu sichern , das du diese in fast jeder dazu geeigneten Software inklusive aller DAW´s öffnen kannst.Es können RAW Files inklusive Automation,Processing usw erstellt werden, alles was dir für die Zukunft erhalten bleiben soll.

Hoffentlich hast du für deine Tracks markante Namen gewählt, denn dies ist der Name des Tracks , wie er exportiert wird.

Wenn du z.B. deine Kickdrum Spur 22 benannt hast, wird es nachher schwierig, diese zu identifizieren.Mit dem Short-Cut Strg (Steuerung) und A wählst du inklusive Tracks und virtuellen Instrumenten etc.  alles aus..

Es könnte sein.dass der Song noch darüber hinaus geht, z.B. durch Nachhall , Automation usw,so dass du wieder mit den Strg und A Tasten gedrückt gleichzeitig in der Timeline den markierten Bereich verlängerst. Jetzt solltest du die korrekte Songlänge haben.

Wähle jetzt >Datei >Export – für die Quellkategorie wählst du >Audiodateien.

Diese werden jetzt alle gelistet angezeigt , sodass du die folgenden Optionen hast:

– Audiodateien aussortieren

– Sample Rate  und  Bittiefe

Es gibt jetzt auch die Möglichkeit, die Audiodateien ohne Effekte, Automationen,Plug ins usw. zu bouncen.. Auf diese Weise kannst du zwei Arten von Backups erzeugen:Einmal mit allen Effekten, Automationen , Soundveredlern und was auch immer du in deinem Arsenal hast und ein Backup ohne jegliche Effekte usw , die dir auch in fernerer Zukunft (fast) alle Möglichkeiten offen lässt., falls du z. B. einen neuen Rechner anschaffst oder du in 10 Jahren mit Sonar X 11 diesen Track bearbeiten willst.

Zu Dithering und Fast bouncing würde ich nicht raten,weil sonst eventuell doppelt gedithert wird und die Qualität der Fast Bounce Option minderwertiger ist.

Was sehr gut an dieser Art des Projekt Backups ist, das alle Einezelspuren gleichlang sind und somit das anpassen der Länge und Timeline wegfällt.Verwende den Namen des Songs bei der Projektbenenung mit einer Kennzeichnung mit oder ohne FX etc.

Um sicher zu gehen, dass das Backup auch wirklich funktioniert – öffne ein neues Projekt und importiere die einzelnen Audiofiles………Jetzt sollte alles taktgenau vorliegen.